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Piktogramm Rundwanderweg: Eilerberg-Tour

Eilerberg-Tour

Von Quelljungfern und Seekannen
6,2 km
Köln-Rath

Stieleichen-Hainbuchenwald der Kurtenwaldbachaue
Stieleichen-Hainbuchenwald der Kurtenwaldbachaue
© Holger Sticht

Bequem von der Endhst. der Linie 9 "Königsforst" aus zu erreichen, aber auch vom Waldhaus Königsforst/Asado. Über den Mauspfad und die Heumarer Viehtrift erreicht man die 1986 still gelegte Kiesgrube mit dem romantischen Namen "Pionierübungsbecken 3". Hier schwimmt des Rätsels Lösung für das, was Seekanne genannt wird: Ein im Juli leuchtend gelb blühender Enzianverwandter, der einen dichten Schwimmblattteppich auf dem Teich der Grube ausbildet und auf den ersten Blick an Seerosen erinnert.

Über die Verladerampe und die nach ihr benannte Heide gelangen wir an den Kurtenwaldbach und das angrenzende Becken 2. Ebenfalls eine ehemalige Kiesgrube, nur überwiegend trocken und von deutlich größeren Ausmaßen.

Stoffels Pfädchen am 5. Januar 2009
Stoffels Pfädchen am 5. Januar 2009
© Holger Sticht

Und auch die Dritte in der Runde der Gruben, die aber die älteste ist und daher Becken 1 genannt wird, steht auf dem Programm. Der Kurtenwaldbach muss kurz danach ein zweites Mal überquert werden, wie am Ende des Kalkwegs auch der Giesbach. Beiden im Königsforst entspringenden Bächen ist gemein, dass sie Königsforst und Wahner Heide trotz Autobahn kontinuierlich vernetzen und Lebensraum für die größte Libellenart der Region darstellen: für die von Mai bis Juli zu beobachtende Zweigestreifte Quelljungfer.

Zweigestreifte Quelljungfer
Zweigestreifte Quelljungfer
© Holger Sticht

Von der Südseite des Becken 3 geht es zurück zum Heumarer Mauspfad. An der Kreuzung Mauspfad Ecke Rösrather Straße gibt es in der Piccola Gelateria je nach Jahreszeit und Gusto Eis oder heiße Waffeln zur willkömmlichen Abrundung.