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Freitag, 08. Februar 2019, 18:00 Uhr

BUND-Filmreihe: Rettet unser Wasser

Naturschutzzentrum Turmhof, Kammerbroich 67, 51503 Rösrath
BUND-Kreisgruppe RBK
kostenfrei, es werden Spenden gesammelt

"Und dann der Regen/Sogar der Regen", Spielfilm

Rette unser Wasser
Rette unser Wasser
© BUND
Der BUND setzt sich ein für den Erhalt intakter Ökosysteme und somit auch den Schutz des Wassers vor Verschmutzung und eine sichere Versorgung mit Trinkwasser. In der bundesweiten Wasserkampagne „Rettet unser Wasser“ wurden online Unterschriften gesammelt und die  BUND-Gruppen aufgerufen, in ihrem Umfeld die Belastung durch Nitrat zu messen. Auch wir haben uns daran beteiligt.

Das Wasser, unser wichtigstes Lebensmittel und Garant für alles Leben, ist bedroht durch Abfälle, Keime und Stoffe aller Art, die es verschmutzen – überall auf der Welt. Aber auch die Klimaveränderungen und die Belastung durch extensive Landwirtschaft und zunehmenden Verkehr zeigen, dass die sichere Wasserversorgung auch bei uns deutlich mehr Anstrengungen erfordert.

Es ist sinnvoll, sich in der Welt umzuschauen und mehr vertraut zu machen mit Problemen, die auftreten und mit Lösungsmöglichkeiten, die gefunden und entwickelt werden.  Wir haben drei Filme ausgewählt, die Beispiele aus Afrika, Russland, Bolivien, Frankreich und Deutschland zeigen. Es sind informative, spannende und aufmerksam machende Spiel- und Dokumentarfilme, die wir gemeinsam ansehen und mit Ihnen diskutieren wollen.

Diese Reihe wird durchgeführt von der BUND-Kreisgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis am 08.02.19, 15.03.19 und 26.04.19.


Der Spielfilm "Und dann der Regen/Sogar der Regen" (Originaltitel: También la lluvia, deutschsprachiger Festivaltitel: Sogar der Regen) ist ein Filmdrama von Icíar Bollaín aus dem Jahr 2010. Der Film erzählt die Geschichte des Regisseurs Sebastián, verkörpert durch Gael García Bernal, und den Filmproduzenten Costa, gespielt von Luis Tosar, die in Bolivien einen Film über Christoph Kolumbus drehen wollen. Während der Dreharbeiten werden sie in die lokalen Konflikte um die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung hineingezogen, die auf den tatsächlichen Ereignissen des Wasserkriegs von Cochabamba basieren. Die Wasserversorgung der Region wurde an einen internationalen Konzern verkauft, der nach rigorosen Preiserhöhungen sogar das Auffangen von Regenwasser untersagt hat.

Dauer: ca. 2 Stunden

Anmeldung nicht erforderlich